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Angriff der Türkei auf die EU & Deutschland

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Deutschland – Berlin – Türkei: Es fiel mir offen gesagt schon immer schwer unsere südländischen Mitbürger bei gewissen Themen zu verstehen bzw. in ihrem Verhalten dazu. Und was in der Türkei passiert ist in meinen Augen mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachzuvollziehen.

Nun war also unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der Türkei zum Staatsbesuch. Und prompt kam es zum Eklat. Der türkische Außenminister Cavusoglu warf Steinmeier als erstes an den Kopf, dass Deutschland tausende kurdische PKK-Anhänger beherbergt.

Dieser Vorwurf als Paradebeispiel des Populismus ist deshalb schon in sich falsch, weil der türkischen Regierung natürlich bekannt ist, dass die PKK hier in Deutschland als terroristische Vereinigung gehandhabt wird und deren Anhänger sich hier vor Gerichten zu verantworten haben. Auch sei Deutschland ein Anhänger der Gülen-Bewegung. Ich rieb mir die Augen.

Verbal Angriff aus der TürkeiCavusoglu dachte es sei besonders witzig, als das Mikrofon eines fragenden Journalisten nicht funktionierte, zu sagen, dass es wohl keine Pressefreiheit gebe, dass es daran liegen würde. Ein solcher „Witz“ aus dem Regierungskreis von Menschen, die ja nun in undemokratischster Weise die Pressefreiheit in den vergangenen Monaten immer weiter torpediert, angeblich Putschisten massenhaft verhaften lässt und Erdogananhänger, die diese am liebsten tot sehen wollen und „Todesstrafe“ skandieren, wollen allen Ernstes in die EU und die deutsche Politik soll helfen?

Ist die Türkei reif für die EU?

Der Knüller war aber, dass der türkische Außenminister sich offen darüber aufregte, dass sich die EU herablassend gegenüber der Türkei verhalte, da sie die Beitragsverhandlungen in die Länge ziehen würden. Hallo? Wie gut, dass die EU das macht, gerade weil sich die Lage in der Türkei innenpolitisch immer mehr zuspitzt durch die Erdogan-Politik.

Das wäre ansonsten ein reiner Widerspruch. Und das weiß die türkische Politik auch. Dass der türkische Außenminister trotz dieses Wissens das Gesagte raus knallt zeugt eigentlich von dem, wie ich sie persönlich meistens erlebe. Geht es nicht nach ihrer Meinung, wird schnell…naja die einen sagen freundlich temperamentvoll, andere sagen schlicht aggressiv, reagiert.

Insgesamt stellt sich doch die alles entscheidende Frage: Ist ein Land wie die Türkei mit ihrer Kultur, ihrem „Temperament“ und ihrer Religion bzw. der Auffassung ihrer Religion überhaupt ein Kandidat für die EU? Wäre es nicht wirklich besser, man würde es lassen wie bisher, um sich weitere Probleme zu ersparen?

Haben wir nicht innenpolitisch betrachtet bereits einen köchelnden Topf mit den früher schon hier lebenden Migranten und der nun über 1,5 Millionen Flüchtlinge? Passt es zusammen? Wenn nicht mal die türkische Regierung Demokratie (vor-) lebt, was will dieses Land dann in der EU? – Foto – pixabay.com




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1 Comment

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  1. Es ist doch nicht falsch, das Kurden in Deutschland Asyl bekommen haben oder? Und da sind auch PKK Kämpfer dabei vermute ich mal. Genau wie bei anderen Flüchtlingen auch – kriminelle, und Terrorverdächtige dabei sind. Was würdet ihr sagen, wenn ein Terrorist in Deutschland einen Anschlag verübt und in Frankreich Asyl bekommt. Berlin würde an die Decke gehen.

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