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ARD & ZDF mit langweiligen politischen Talkshows?

Politische Talkshows im Fernsehen bei den Sendern ARD und ZDF bedeuten fast immer quälende Langeweile. Zwar gibt es viele politische Talkshows im deutschen Fernsehen, jedoch scheinen die „Debatten“ immer gleich abzulaufen. Es werden die immer selben Gäste eingeladen, die Moderatoren versuchen, die Contenance im Raum zu wahren und am Ende bleibt jeder bei seiner Meinung.

Doch muss das so sein und geht das nicht eigentlich besser?

Alleine schon die Politiker und ihre Aussagen wirken in der Landschaft der Polittalkshows mehr bemüht und angestaubt als wirklich aktuell. Da ist es eigentlich kein Lob für die Presse, die Leute erst einmal reden zu lassen, um Falschaussagen stehen zu lassen.

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Das Internet ermöglicht es ja bereits den Zuschauern, gewissermaßen live den Stand der Fakten zu checken. Warum sollte es da nicht auch in der Show möglich sein, höflich aber bestimmt jemanden auf seine Aussagen hinzuweisen? Natürlich sollen politische Würdenträger nicht bloßgestellt werden, aber wer lügt, sollte auch so deklariert werden. Das würde letztlich zu mehr Ehrlichkeit in den Talkshows führen und auch die Diskussion bereichern.

Polittalk, der sich im Kreise dreht

Wenn nämlich alle Teilnehmer bei den Fakten bleiben müssen, könnten nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Zuschauer Lösungsansätze diskutiert und kommuniziert werden. Die Shows wären nicht nur faktischer und „wahrer“, sondern auch schlichtweg besser.

Das bisherige Modell aus meist zwei, drei Politikern, einem Journalisten und einem Promi, der gar nichts mit der Sache zu tun hat, läuft nämlich meist auf denselben hohlen Konsens hinaus. Am Ende bleibt jeder bei seiner parteipolitischen Meinung, alle nicken artig und trinken das kostenlose Glas Wasser.

Warum sollten nicht auch einmal die Bürger live im Studio als Gäste zu Wort kommen. Auch das stellt im 21. Jahrhundert ja kein Hindernis mehr dar. Oder auch Live-Fragen könnten via Twitter eingestreut werden und Politiker und Experten könnten diese live beantworten. Das wäre näher an den Bürgern und Zuschauern und würde den Diskurs eröffnen. Zusätzlich hätten Zuschauer nicht mehr das Gefühl, dass „die da oben“ ihr eigenes Ding machen. Alle wären näher aneinander dran und an den Fakten.
Detlef Süß für Berlin News

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Hier ein Beispiel einer politischen Talkshow:

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Updated: 15. September 2016 — 12:01

2 Comments

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  1. Die sappeln doch nur den gleichen Dreck nach, den sie in ihrer täglichen parteipolitischen Arbeit ohne Rücksicht auf uns Wähler und Bürger von sich geben. Entweder hauen sie auf den neuen Parteien rum, machen uns zu Blödmännern, die aus Protest zur Wahl gehen, oder sie halten uns für Angstbürger. Das wir von diesem Leuten einfach die Schnautze voll haben, können diese Damen und Herren sich nicht vorstellen.

  2. Die reden nicht nur den gleichen Mist, schaut euch als Paradebeispiel die Merkel an: Sie redet, sagt aber nichts. Das ist wie Hypnose. Ich habe mich schon selbst ertappt, wie ich das „Zwischendrin“ verpasste, am Ende der Aussage wieder geistig da war, und mich fragte:“Was hat die jetzt gesagt?“.

    Am besten sind doch aber immer die Versprechungen zu den Wahlen. Unglaublich, was sie dann nicht tun. Da ist für mich übrigens Herr Gabriel führend, der redet heute so, morgen so. Man muss einfach klar festhalten, dass insbesondere die SPD keine soziale Volkspartei mehr ist. Letztlich gewinnt da dann auch immer die Lobby der großen Unternehmen. Die Auswirkungen für das Volk werden immer bedrohlicher, gerade für die, die wenig verdienen. Da fragt man sich wirklich, warum man noch arbeiten geht.

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