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Arroganter Christopher Lauer (SPD) bei Maischberger

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Gerade wird über Umfragehochs bei der SPD gesprochen, seitdem feststeht, dass Martin Schulz (SPD) als Kanzlerkandidat ins Rennen geht. Wer am Mittwoch die Talkrunde bei Sandra Maischberger sah, dem könnte spätestens dann wieder klar werden, warum die SPD in der breiten Masse so an Zustimmung verloren hat.

Thema der Sendung war „Polizisten: Prügelknaben der Nation“. Schnell zeichnete sich ab, dass es zwei Lager gibt. Zum Einen eine Polizeihauptkommissarin, die seit 37 Jahren in diesem Beruf tätig ist. Eine empathische und nahezu heldenhafte Frau, die es bedauert, wenn Opfer offenbar nicht ernst genommen werden und eine Zunahme verbaler Gewalt gegen Polizisten beklagt.

Dann ein Ex-Polizist namens Nick Hein, der vor allem aus der Praxis berichtet und vor Kurzem ein Buch auf den deutschen Markt brachte, welches sich mit diesem Thema befasst. Und Rainer Wendt von der Gewerkschaft der Polizei. Auf der anderen Seite ein Richter des Bundesgerichtshofes und der Politiker Christopher Lauer (SPD).

Während die eine Seite davon berichtete und bestätigte, dass es in Deutschland immer rauer zugeht, wollte die andere Seite, insbesondere Christopher Lauer darauf verweisen, dass die Statistiken dies nicht wiedergeben. Dem versuchte Rainer Wendt entgegen zuhalten, dass es sehr wohl interne Statistiken gibt, die beweisen, dass es eine Zunahme an Straftaten gegen Polizisten gibt. Diese wird wohl in allen Bundesländern separat geführt.

Unerträglich war die arrogante Haltung des Christopher Lauer. In einer massiv selbstgefälligen Art und merkwürdigem Mienenspiel zeigte er deutlich, warum es so viele Politikverdrossene gibt. Als es bisweilen hitziger wurde, offenbarte er auch deutlich, welches Gemüt er ist. Er redete gerne arrogant dazwischen, konnte eine andere Meinung kaum akzeptieren.

Er offenbarte drastisch, welch ein Theoretiker er ist und würdigte kein Stück die harte Arbeit der Polizei. Dabei nahm er sich zu sehr als Beispiel, dass er seit zehn Jahren in Berlin lebt und ihm dabei (noch) nichts passiert ist. Im Grunde verhöhnte er damit Opfer von Straftaten. Dies wurde auch deutlich, als eine Blumenverkäuferin aus Berlin mit in die Runde kam, die berichtete, dass sie des Öfteren bestohlen wurde.

Dabei veröffentlichte sie ein Video von dem Täter bei Facebook. Als ihr ein Informant den Namen des Täters gab, reichte sie dies auch der Staatsanwaltschaft weiter, die im Laufe der Zeit aus unerfindlichen Gründen die Ermittlungen einstellte, weil kein Täter ermittelt werden konnte.

Zu allem Überfluss relativierte der Bundesrichter dann, dass das ja eh nur Diebstahl und kein Raub ist, wo dann die Polizeikommissarin versuchte klarzumachen, dass das ein Opfer nur wenig interessiert, da es geschädigt wurde. Die Blumenverkäuferin fügte auch hinzu, dass sie auch schon Opfer von Raubtaten wurde.

In Focus Online gab der Ex-Polizist Nick Hein ein kurzes Interview zu dieser Sendung. Er gibt an, dass in der Sendung sehr deutlich wurde, wie groß die Kluft zwischen Justiz, Politik und Polizei sei. Besonders schockiert habe ihn die Ansicht des Richters Thomas Fischer, der meinte, der Polizei gehe es doch gar nicht so schlecht, die Gewalttaten würden abnehmen (wobei Rainer Wendt, wie so oft, die mangelnde Ausstattung, die in Berlin beispielsweise häufig den „Charme“ der 70er Jahre innehat und der Millionen von Überstunden aufgrund des Polizeimangels, anprangerte). Es zeige sich, wie weit die Elite von der Praxis entfernt ist, was in der Sendung deutlich wurde.

Ihm platzte nach etlichen Meinungskundgebungen des Herrn Lauer fast der Kragen. Mit einem guten plakativen Beispiel verteidigte er die Videoüberwachung, die Christopher Lauer als Totalüberwachung anprangerte. Wobei man ihn darin sogar noch verstehen könnte, hat er nun mal diese Meinung. Auf der anderen Seite sagte er Lauer nichts über die dünne Personaldecke. Nick Hein gab wie erwähnt dieses Beispiel: “Wenn ich jetzt aufstehe und Ihnen vor laufender Kamera eine scheuern würde, dann haben Sie das Videomaterial, das Beweismaterial und können mich anzeigen“.

Es war beides: die Entladung der Wut und ein einfaches Beispiel, was Videoüberwachung bringen kann. Er führte an, dass die fast nicht vorhandene Überwachung ein Grund für die schlechte Aufklärungsquote der Kölner Silvesternacht war.

Maischberger arrogant und respektlos

Sandra Maischberger hingegen gab auch keine gute Figur ab. Als Nick Hein gerade von sich erzählte, wurde sie persönlich und sagte:“Augen auf bei der Berufswahl“. Was für ein arroganter Satz. Diese sich ins feine Nest setzende Person, die wahrscheinlich nie die rohe Gewalt der Straße spürte, kritisiert einen durchtrainierten Kampfsportler (deutsche Judonationalmannschaft), der viele Jahre im Dienste des Staates und der Gesellschaft war. Eine Anmaßung und Respektlosigkeit dieser Frau. Und vor allem unprofessionell. Ohnehin würgte sie Nick Hein teilweise ab.

Die SPD hat viel falsch gemacht in den letzten 10-15 Jahren. Resultat war ein großer Wählerschwund. Doch mit einem Christopher Lauer in den eigenen Reihen macht es sich die SPD nicht leichter. Ein Kommentator (Günter Schlag) des Berichtes auf Focus Online brachte es ganz gut auf den Punkt: “Wer sich den Lebenslauf dieses Herrn Lauer durchliest, merkt gleich: einer, der zwar jahrelang alles Mögliche studiert hat, aber keinen Abschluss hat; dann ein Arbeitsverhältnis im beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, Piratenpartei – Austritt; SPD Abgeordneter in Berlin. Warum? Wahrscheinlich wegen „Kampf gegen Rechts“. Wenn man nichts kann – damit kann man in der SPD immer sein Geld verdienen.

Was den für so eine ARD Fernsehrunde zum Thema „Polizei“ qualifiziert? Wer Ihn einlädt? Möchte ich gerne mal wissen. Eine weitere Kommentatorin (Malika Zarino) sagt: “Der Lauer ist gegen alles was mit Autorität zu tun hat“. Er ist linker als die linken und erst seit wenigen Monaten bei der SPD. Zuvor war er bei den Piraten! So einer darf nicht mit Verantwortung betraut werden.

Er hatte bei allem, was ihm nicht gefallen hatte dazwischen geredet ohne auch nur ein Wort vom Gesprächspartner verstanden zu haben … aber wenn ein ehemaliger Polizist oder Wendt sprach, schüttelte er automatisch, abwertend den Kopf. Sobald der linke Richter auch nur Luft holte, nickte der Lauer bereits zustimmend, ohne zu wissen, was überhaupt gesprochen wird. Das ist krank und darf eigentlich nicht in die Politik!“.

Wir hoffen auch, dass Herr Lauer nicht mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wird und sich doch lieber stark um sich selbst kümmern sollte. Zwischen großen Politikern der vergangen Jahrzehnte wirkt eine solche Figur ziemlich lächerlich. Im fehlt vieles. Offenbar Empathie, das Unterordnen, der Respekt und der weitreichende Horizont großer Politiker.

Fazit: Polizei und Opfer Verhöhnung in der ARD

Maischberger und Co: Genau diese Art von politischen Talksendungen und Journalismus ist es, die die Bürger in die Arme der AFD treiben. Maischberger ist ein gutes Beispiel, wo weltfremde, scheinbar selbstverliebte Politiker sich profilieren, wo realitätsferne, dauer geschützte BGH Richter, dem Publikum das Gefühl geben das unser Rechtsstaat und Rechtsprechung darauf beruhen, das Täterschutz vor Opferschutz steht.

Und eine Moderatorin, deren Ziel es ist, mit abwürgen, unterbrechen, dazwischen quatschen, die Sendung in eine nach ihrer Meinung richtige Richtung zu bewegen. Deutschland und seine Bürger haben die Nase voll von dieser Art von Shows oder auch Reportagen, wo versucht wird die Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Wenn diese Damen und Herren nur einmal eine Woche völlig ungeschützt, durch die Straßen von Berlin, auf dunklen U- Bahnhöfen stehen und gehen würden, dann könnten sie wohl nicht mehr in solchen Sendungen auftreten, weil sie ausgeraubt und verprügelt im Krankenhaus liegen.

 

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Updated: 3. Februar 2017 — 9:53

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