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Massengrab Mittelmeer ist Berlin in der Verantwortung?

Berlin 7 News – In den Medien liest und sieht man erschütternde Nachrichten, das Mittelmeer wird zum Massengrab. Aber Europa und Berlin, scheint das am Arsch vorbei zu gehen. Das Mittelmeer ist nach wie vor ein Horror, denn hier ertrinken Flüchtlinge, oder besser sie Ersaufen, weil ihnen die Balkanroute weitgehend verwehrt ist,

sie aber auch ganz sicher nicht in der aktuell sehr instabilen Türkei stranden oder Leben wollen.

Die Türkei hat natürlich vom Hickhack der Parteien in Deutschland profitiert, das beinahe zum Scheitern der Groko bzw. der „Kleiko“ (CDU CSU) geführt hätte. Oftmals wurde das Flüchtlingsthema dann auch als „Muttithema“ wahrgenommen. Berlin ist also Angela Merkel, die ihren durchaus christlich gemeinten Ansatz vertritt, dass ein reiches Land doch Platz für eine größere Menge Flüchtlinge haben müsste.

Flüchtlingskrise Massengrab MittelmeerBald schon wurde aber deutlich, dass es so einfach eben doch nicht ist, und dass die Formel „reiches Land = unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen“ nicht aufgeht. Viele, auch nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehende Menschen zeigten und zeigen ihre Wut ganz brachial, indem sie Heime anzünden, in denen Flüchtlinge lebten bzw. leben sollten. Der unheilvolle Silvester 2015 tat sein Übriges, um die „Refugees Welcome!“ Stimmung endgültig zum Kippen zu bringen.

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Mauerbau und ein Menschen verachtender Deal

Die Konsequenz: ein Deal mit Erdogan, der vorsieht, dass die „Schwemme“ doch in seinem Land zu Ende gehen solle. Das hat aber nicht dazu geführt, dass Europa weniger attraktiv ist, im Gegenteil. Die gelobten Länder, allen voran Deutschland und England, blitzen immer noch aus der Ferne, egal ob Kriegs-oder Wirtschaftsflüchtlinge.

Der Cut ( Mauerbau ) und das „Türkei Abkommen“, bringen zwar deutlich gesenkte Zahlen hervor, aber das Versprechen Berlins „Wir schaffen das!“ wirft sehr lange Schatten vor sich her. Von daher kann man davon sprechen, dass die allzu vollmundigen Versprechen aus Berlin zu dieser traurigen Situation der kenternden Schlauchboote etc. beigetragen haben.

Zum Schluss muss die Frage erlaubt sein: Ist es Europa und damit auch Berlin, nicht zu Pass gekommen, das unter anderem Ungarn eine Mauer hochgezogen hat? Denn nur dadurch konnte diese Massenflucht nach Deutschland gestoppt werden. Und keine der Maßnahmen, die von Europa und damit auch von der „ach so Menschenfreundlichen EU“, ergriffen wurden, zeigt wirklich Wirkung.

 

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Updated: 22. November 2016 — 1:15

2 Comments

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  1. Wahrscheinlich steht Deutschland die nächste Einwanderungswelle bevor

    Da die Arbeitslosigkeit in Schwellenländern 2017 weiter steigen wird, vor allem in Afrika, Südamerika und Asien, überlegen in einigen Regionen mehr als ein Viertel der Menschen auszuwandern.Diese Tatsache ist sogar höher zu bewerten als Kriege oder Bürgerkriege.

    Dem weltweiten Arbeitsmarkt steht an sich eine robuste Entwicklung bevor, doch unter diesem Mantel entwickeln sich auch negative Trends.Millionen von jungen Menschen strömen nun nach und nach auf den Arbeitsmarkt.

    Bedeutende Zahlen legte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit Sitz in Genf vor. DieÖkonomen rechnen für 2017 mit 3,4 Millionen mehr Menschen in Arbeitslosigkeit weltweit. Die Gesamtzahl der Menschen in Arbeitslosigkeit wird wohl die 200-Millionen-Marke knacken, 2018 sollen dann noch einmal ca. 2,7 Millionen Arbeitslose hinzukommen.Hauptgrund dafür ist die angeschlagene Weltwirtschaft. Für 2017 ist nur ein Wachstum prognostiziert, welches unterhalb des langfristigen Trends liegt.

    Das Wachstum soll nur bei 3,4 Prozent liegen. Es sei zu befürchten, dass die internationale Wirtschaft zu wenig neue Jobs schaffen wird, vor allem nicht mit ausreichender Qualität, die es erlaubt, eine Familie zuernähren. Und gerade in den Schwellenländern verschlechtert sich die Lage besonders. Im Gegensatz zu Industriestaaten wird die Arbeitslosenquote steigen.

    Von 5,6 auf 5,7 Prozent. Als Beispiel Deutschland: hier wird sie wahrscheinlich von 4,3 auf 4,2 Prozent sinken. Geschaffene Jobs reichen nicht ausIn Afrika werden laut der Genfer Wissenschaftler zwar hunderttausende neue Jobs entstehen, die Masse der einströmenden jungen Menschen, die eine Arbeit aufnehmen wollen, übersteigen diese aber. Die Quote wird wohl bei 8,0 Prozent verharren, die Zahlen dürften aber von 37,1 Millionen auf 38,3 Millionen steigen.

    In Nordafrika sind neun Millionen Menschen ohne Arbeit.Interessant ist auch, dass die ILO auch neben der Arbeitsmarktsituation die soziale Situation untersucht. Hier stellen die Experten Verbesserungen fest. Erfreulich ist der Trend, dass Menschen, die in Arbeit sind, weniger arm sein werden. Diese „working poor“-Quote soll von 2016 auf 2017 von 29,4 auf 28,7 Prozent sinken, was sicherlich dennoch eine enorm hohe Quote bleibt.

    Doch wo Verbesserungen sind, entstehen gleichzeitig auch Nachteile. Gerade in neuralgischen Regionen, die politisch instabil sind und unter Gewalt leiden. Die Rohstoffbaisse treffen besonders die Exporteure von Erzen und anderen Grundstoffen (Bei einerBaissesinken dieWertpapierkurse an derBörseüber einen längeren Zeitraum.

    Dieser Kurssturz kann sowohl einzelneMarktsegmente betreffen als auch denGesamtmarkt. Solche Kursstürze führen, besonders wenn sie heftig sind, oftmals zu panikartigen Verkäufen). Auch der Einbruch des Tourismus macht zu schaffen.In Afrika, südlich der Sahara, wären rund ein Drittel aller Menschen bereit ihr Heimatland zu verlassen. Ähnlich sieht es in Lateinamerika und in der Karibik aus. Und nicht zuletzt stieg die Migrationsbereitschaft in Nordafrika. Hier spielt mehr als ein Viertel über 15 Jahren mit dem Gedanken auszuwandern.

    Die Gefahr von sozialen Unruhen hingegen ist zurückgegangen. Eine Zunahme der gesellschaftlichen Unzufriedenheit hat hingegen in den arabischen Staaten sowie in den Ländern südlich der Sahara stattgefunden.

    Europa ist nicht automatisch das Ziel von Auswanderung, aber logischerweise dürfte es ein bevorzugtes Ziel sein. Vor allem Deutschland als größte und stärkste Volkswirtschaft.Tatsächlich passt das auch (noch) zusammen. Denn die Arbeitsplatzsituation hierzulande ist gut. In den vergangenen zehn Jahren sind hier drei Millionen neue Jobs entstanden.

    Im Vergleich zu anderen Industrienationen ist die Tendenz bei uns durchweg positiv. In anderen EU-Staaten ist hingegen Frust angesagt. In Spanien beispielsweise hat die Zahl der neuen Jobs 2016 um fast 400000 zugenommen, doch viele junge Menschen können nicht dem nachgehen, für was sie ausgebildet wurden. Auch Verträge und Bedingungen unterscheiden sich.

    Zwei Drittel der Spanier arbeiten in Teilzeit, obwohl sie eigentlich lieber in Vollzeit arbeiten möchten. In Italien, Zypern und Griechenland war der Anteil noch höher.Doch Dauerarbeitslosigkeit ist überall ein Problem. In der EU lag der Anteil 2016 bei 47,8 Prozent. 2012 waren es nur 44,5 Prozent.

    Zwei Drittel davon waren länger als zwei Jahre arbeitslos. Zusammengerechnet in Europa sind das sechs Millionen Menschen. Empfohlen werden neue Konjunkturprogramme, wenn die finanziellen Mittel es zulassen.

    – Quellen Welt, Wikipedia – Spiegel – Welt – ARD – You Tube

  2. Es ist doch alles noch viel schlimmer als man denkt. Es ersaufen in wahrsten Sinne des Wortes, hunderte von Menschen täglich. Deutschland und Europa schaut dabei gelassen zu. Und wo sind jetzt die ganzen GUTMENSCHEN von 2015?

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