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Rot-Rot-Grün: Die richtige Koalition für Berlin?

Seit den massiven Stimmenverlusten für die CDU ist Rot-Rot-Grün anscheinend wieder eine ernsthafte Option – für Politiker und für Wähler. Nach den Wahlen in Berlin rückt ein Bündnis zwischen SPD, GRÜNEN und der LINKEN nun in greifbare Nähe. Doch was bedeutet das für Berlin?

Verbesserung oder Chaos?

Berlin ist nicht das erste Bundesland, in dem eine Rot-Rot-Grüne Koalition an der Macht ist. In Thüringen regieren die Parteien schon einige Zeit miteinander, ohne dass es dabei zu Chaos gekommen wäre. Es scheint, als würden sich dort sowohl die Gewerkschaften als auch die Wirtschaft auf die neuen Machtverhältnisse einstellen. Und auch der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow zeigt sich immer wieder zu Kompromissen bereit.

Berliner Verhältnisse

Nun ist Berlin nicht Thüringen und immer wieder wegen diverser Skandale in den Medien. Diese Tatsache ist jedoch nicht so sehr von der jeweiligen Regierungsmehrheit abhängig, sondern scheint unter allen Parteien ein ernstes Problem zu sein. So wurde der inzwischen berühmt-berüchtigte BER lange vor einer möglichen Rot-Rot-Grünen Koalition in den Sand gesetzt. Auch die ineffiziente Verwaltung und die marode S-Bahn sind scheinbar ewige Baustellen, die keine Partei bisher wirklich in den Griff bekommen hat.

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So ist kaum anzunehmen, dass eine Koalition aus SPD, LINKEN und GRÜNEN die Lage weiter verschlimmern wird. Im ungünstigsten Fall wird sie die bisherigen Verhältnisse einfach weiter verwalten. Im besten Fall packen sie die Probleme endlich an und ziehen mit einer sozialen Politik auch die Menschen mit, die bisher eher ausgeschlossen wurden. Sollte dieser, zugegebenermaßen große, Schritt gelingen, stünde Berlin einer vielversprechenden Zukunft gegenüber. Hoffen wir für die Berliner, dass sie von der neuen Koalition das erhalten, was sie sich von ihr erhofft haben.

 Ein Kommentar für Berlin News von Detlef Süß

 

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Updated: 29. September 2016 — 10:39

4 Comments

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  1. Was sollte man denn machen? Wählte man aus Protest die AfD, bekommt man eben Rot-Rot-Grün. Jeder Wähler dieser Parteien ist mir ein Rätsel. Hallo? Was hat denn Rot-Rot in Berlin gebracht in den vergangenen zehn Jahren? Gerade die Linken enttäuschten, zückten sie doch mit den Rotstift im sozialen Wohnungsbau, gerade die. Wein predigen und Selters ausschenken? Und die Grünen: sie waren es unter Schröder, die das menschenverachtende Hartz IV schufen, was insgesamt eine Verschlechterung für die sozial Schwachen war. Nicht alle sind faul. Nach Statistiken des Bundes selbst, sind 90 % arme Geister, die gerne arbeiten wollen würden und aus unterschiedlichsten Gründen dort drin stecken.

    Die Mieten reichen heute nicht mehr, glaubt irgend jemand, dass mit diesen Parteien besser wird, die ihr Denken auf einmal geändert haben, weil Wahlen waren? Letztlich hat aber die SPD nicht gewonnen, sondern verloren. Wie man sich mit knapp 20 % als großer Sieger feiert, ist nur armselig. Letztlich wurde sie mit abgestraft.

  2. @Wolfgang, Ich empfinde es als ein Wähler der die AFD gewählt hat, eine Frechheit mich als Protestwähler darzustellen. Du labberst den selben Müll den uns die Medien und die Parteien, nicht nur in Berlin einreden wollen. Ich habe diese Partei aus Überzeugung gewählt. Und es ist gut so das es Hartz 4 gibt, ansonsten würden wir in Deutschland wohl schon griechische Verhältnisse haben. Das war meiner Meinung nach, das einzig richtige was die SPD zustande gebracht hat. Klar muss es immer wieder Nachbesserungen geben.
    Und die Linken, da stimme ich zu wollen nichts weiter als ihre kommunistische Ideologie, via Wagenknecht und Nordkorea in der BRD einführen.

  3. Komisch das ich das Gefühl nicht loswerde das sich in Berlin, sämtliche Kommunisten, andere rote Socken, alternde Grüne, Harzer, Schwule und Lesben zusammengerottet haben. Dazu kommen noch die Jammerlappen, die das was in Deutschland gut und besser ist, klein und kleiner machen wollen. Ich fordere eine Partei mit den Wahlslogan: Kostenlose Antibaby Pille für Schwule.

  4. @Thomas und @ Lotte

    Euch beide müsste man in einen Sack tun und ständig draufkloppen für den Rotz, den ihr schreibt.

    Aus Überzeugung? Weil Du deren Wahlprogramm ja kennst, nicht wahr? Da kann ich nur lachen. Es ist gut, dass es Hartz IV gibt, schreibst Du? Nach der AfD sollen die Arbeitsämter abgeschafft werden und privatisiert werden. Dazu sollen Familien füreinander aufkommen, ganz egal, in welcher Situation die Menschen sind, sie Kontakt haben oder nicht.

    Thomas, Du bist sozial wie es ein „Führer“ mal war, und äußerst dich auch so – homophob und kleindenkend. Solch menschenverachtende Äußerungen sind völlig unsachlich und völlig lösungsfrei. Geh raus und hau gegen einen Baum, da kommt genauso viel raus.

    Keiner macht was kleiner. Was gut ist, ist gut, was schlecht für die Menschen ist, ist schlecht. Wenn Du Dich im komplexen Hartz IV auskennen würdest, wüsstest Du, dass manche gesetzliche Regelung notwendig ist und andere einfach nur diskriminierend sind. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die … halten!

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