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Schwestern & Krankenpfleger in Berlin am Ende?

Es ist seit Jahrzehnten immer die gleiche Leier, die Arbeitsbelastung für Krankenpflegepersonal in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg ist in den vergangenen 25 Jahren deutlich gestiegen. Diesen einen Satz, kenne ich schon seit 35 Jahren. Und die Politik und die Unternehmen werden das auch nicht ändern.

Private Anbieter wollen Gewinn machen, aber das geht meist nur unter Einsparung von Personalkosten. Aber auch die deutschen Krankenkassen, die immer so tun als ob ihnen unsere Gesundheit am Herzen liegt, interessieren sich nur für Billiganbieter im Kranken und Pflegebereich. Im Übrigen labbern unsere Politiker von guter Pflege nur, kurz vor irgendwelchen Wahlen.Pflege in Berlin schlecht bezahlt

Nach Angaben der Deutsche Stiftung Patientenschutz, die ich gerade gelesen habe, war im Jahr 2016 eine Schwester oder ein Pfleger durchschnittlich für etwa 60 Patienten zuständig. 1991 waren es in Berlin nur etwa halb so viele Fälle in Brandenburg rund 40 Prozent weniger.

Die Entwicklung wird damit erklärt, dass im Pflegebereich die Zahl der Stellen stagniere oder sogar gesunken sei, zugleich aber mehr Menschen in Krankenhäusern behandelt würden. Aber warum fehlt Personal ? – die Antwort liegt auf der Hand ….. die Bezahlung ist einfach nur unterirdisch. Und von dem „Wort Nächstenliebe“ kann kein Mensch leben.

Foto von PhotoLizM – by Pixabay

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Updated: 5. Oktober 2017 — 10:59

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