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Schwul in Berlin & demokratisches Kotzen im Kino

Mir war langweilig und es war Sommer – also lange hell draußen. Nun was tun mit diesen Abend? Ich kam auf die Idee zum Bahnhof Zoo in Berlin zu fahren und in irgendein Kino, mir ein paar Filme rein zuziehen. Gesagt Getan!  Mit der U-Bahn zum Zoo nicht lange gefackelt und rein ins Kino.

Das war fast leer und „Ick dachte – Na dit is ja Geil.“ Kaum hab ich mich hingesetzt tauchen zwei Kerle auf, also ich nenne das Kind mal beim Namen „Schwuchteln“. Von den ca. oder gefühlten hundert Plätzen im Kino waren 98 noch frei. Und es kommt wie es kommen muss.

Die beiden Herren setzen sich genau neben meine heterosexuelle Person. Ich hasse Schwule, sie widern mich an und ich könnte ihnen ins Gesicht kotzen. Aber ich habe in unserer ach so wunderbaren Demokratie gelernt auch tolerant zu sein. Also versuche ich das zu erbrechende im Magen zu halten.

Die beiden machen es sich kreischend und lachend bequem und ich überlegte ob ich den Platz wechseln sollte. Was ich aber ausschloss, den ich habe in unserer Demokratie auch gelernt das man Minderheiten toleriert. Und ich war die Minderheit, zumindest in dieser Sitzreihe. Mittlerweile hatte sich auch das Kino etwas gefüllt.

Den beiden war das völlig egal und sie steckten sich schmatzend die Zungen in den Hals und das keine 50 cm neben mir. Übelkeit kam in mir auf und ich zog mir fast den halben Liter Cola rein, in der Hoffnung das wenn der Film anfängt (Begabt – die Gleichung eines Lebens – Titel des Fims) die beiden sich auf den tollen Film konzentrieren würden. Weit gefehlt!

Sie lecken und schmatzen & es steigerte sich noch. Der „rechts sitzende“ hatte plötzlich seinen Kopf zwischen den Beinen des anderen. Der genüsslich vor sich hin stöhnte.

Schwul in Berlin & demokratisches Kotzen im KinoNoch ein Schluck Cola, mmmmmh ah oh schmatz, hörte ich. Aus mir schoss es verbal raus – Drecksau. Das begeisterte die beiden so, das die Frage kam, „willste och en Happen?“ Würgen, noch mehr Übelkeit und dann spritze es aus mir raus.

Ich kotzte die braune Colabrühe gepaart mit Resten der Pizza Mista, von Alberto, meinen „Lieblingspizzabäcker“ in Berlin, genau über den Nudellutscher sein gesteiltes Haupt.

Der am Blasen war – bekam das meiste der ekel- riechenden Suppe mit Magensaft ab. Die beiden sprangen wie von der Tarantel gestochen auf, brüllend und kreischend. Bei dem gelutschten hing noch das Schwänzlein aus der Hose. Du Sau, du dreckiges Schwein hörte ich mir an. Hinter mir fingen einige an vor sich hin zu lachen und Klatschten zaghaft. Die beiden Verliesen blubbernd das Kino.

Und ich, nun ja ich grinste vor mich hin. In einer Demokratie darf schließlich auch gekotzt werden.

Gut, es roch etwas streng und ich setzte mich klammheimlich drei Reihen nach vorne. Mit unendlichem Schmunzeln und immer wieder beherzten Lachen, ich konnte es nicht verhindern, schaute ich mir diesen tollen Film an. Tja, das ist Berlin, das ist Realität und Vielfältigkeit, Gleichheit ohne Diskriminierung und gekotzter Demokratie.

Bild/Foto von Conmongt by Pixabay

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Updated: 31. Oktober 2017 — 9:47

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