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Sexismus Debatte – Schadet sie den Frauen?

Berlin und die Sexismus Debatte in der Gesellschaft und der Politik. Sie flammt in der Gesellschaft immer wieder auf. So geschehen nach den Beschwerden einer jungen CDU-Politikerin über angebliche Belästigungen seitens Parteikollegen. Doch ist die Debatte insgesamt dazu geeignet, betroffenen Frauen wirklich zu helfen?

Steigerung der Sensibilität

Das Thema Sexismus zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Bundesrepublik. Die Feministinnen und Frauenrechtlerinnen haben dabei viel erreicht. Meiner Meinung nach ist es wichtig, die Sensibilität dieses Thema betreffend nicht zu vergessen. Lange Zeit fand der Sexismus unter dem Deckmantel des öffentlichen Schweigens statt. Es stellte bereits einen riesigen Erfolg dar, dass überhaupt in der Öffentlichkeit darüber diskutiert wurde. Und das betroffene Frauen sich bei entsprechenden Vorfällen überhaupt dazu äußern konnten.

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Die Opferrolle unbedingt vermeiden

Gleichzeitig sollte bei jeder Debatte zum Thema Sexismus darauf geachtet werden, dass sich die Frauen nicht pauschal selbst in eine Opferrolle bugsieren. So gerechtfertigt viele Vorwürfe auch sind, den Frauenrechtlerinnen ging es stets auch darum, dass Frauen starke Individuen sind, die persönlich für ihre Rechte eintreten können und sollen. So lange Betroffene die Debatte also dazu nutzen, sich als hilfloses Opfer zu präsentieren, ist den Frauen damit nicht geholfen.

Debatten machen immer Sinn

Dennoch: Es ist wichtig, dass derartige Themen nicht totgeschwiegen werden. Die öffentliche Debatte ist zwingend notwendig, um ein Bewusstsein für die vorhandenen Schwierigkeiten zu wecken und um Betroffenen Mut zu machen, sich gegen Übergriffe zu wehren. Auch muss sich die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit immer wieder die Frage gefallen lassen, welche Dinge sie weiterhin akzeptieren möchte und welche nicht. Nur so ist Fortschritt überhaupt erst denkbar. Und nur so können wir und speziell die Frauen darauf hoffen, dass sich dauerhaft etwas verändert.

Ein Bericht von News Berlin

 

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Updated: 26. September 2016 — 10:55

4 Comments

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  1. Diese Debatte ist doch einfach nur lächerlich. Wenn Frauen sich darüber aufregen können und Politiker sowas aufgreifen muss es in Deutschland jeden Menschen mehr als Gut gehen. Diese schwachsinnigen Damen, wollen sich in der Politik doch nur einen Namen machen. Sonst würde wohl kein Mensch, jemals von ihnen Notiz nehmen.

  2. @ Erika

    Das sehe ich anders. Hier gehts ja nicht um die Frauenquote. Überhaupt ist Dein Beitrag total unsachlich. Dann lass das Kommentieren sein.

    Nach dem Durchlesen der Berichte in den Zeitungen und dem Unterstreichen des Themas von CDU-Politikern selbst (!) ist das ein großes Thema in den Parteien. Sie werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Gerade so eine Aussage wie von Henkel, ob der Kollege sie schon „gefi“ hat, ist doch unglaublich. Dazu diese Intrigen von beleidigten männlichen Konkurrenten, die diese Frauen mit Intrigen versuchen fertig zu machen, ist unfassbar. Wenn die schon so miteinander umgehen, dann merkt man wie sie ticken. Und diese Menschen sollen Verantwortung übernehmen, geschweige denn sozial denken? Ich habe da beträchtliche Zweifel. Die Berliner Politik beweist es ja, Thema Wohnungen. Was für Menschen…

  3. Ich bin der Meinung, dass es am besten lief, als wir noch die alten Rollenbilder lebten. Die Frau sollte tatsächlich zuhause bleiben, die bringen nur Unruhe ins System. Überemanzipierte Frauen sind ein Graus. Ekelhaft dominante Frauen finden deshalb auch keine Männer.

  4. Diese Debatte geht mir einfach nur noch auf die Nerven. Als Frau fühle ich mich verschaukelt. Ich brauche keinen Berliner Politiker oder irgendwelche Tanten die Emma heißen, um mich durchzusetzen.

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