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VW lässt ausbluten auf Kosten seiner Arbeiter

Berlin – Informieren durch Werbung

Wolfsburg – Berlin Nachrichten und Medien berichten: Nun zahlen die Mitarbeiter den Preis für die Fehler der Chefetage. VW will nun sparen und schrumpfen. Matthias Müller, Volkswagen-Chef, äußerte, dass man die Umbrüche und Probleme nicht kleinreden und ignorieren dürfe.

Er hofierte sich selbst, indem er meinte, dass es deutlicher schwierig sei, sich diesen Problemen mit offenem Visier zu stellen, denn das hieße unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Zuvor hatte er dies allerdings VW-Markenchef Herbert Diess überlassen, der sagte, dass man zwar hervorragende Autos baue, damit aber zu wenig Geld verdiene. Bei der Rendite läge man weit hinter den Wettbewerbern. Es würde Zeit sein für ein großes Reformprogramm.

Natürlich steht die Rendite im Vordergrund. Mit der Formel mehr Autos mit weniger Leuten bauen will man die Rendite auf vier Prozent steigern. Das heißt also, dass die Last dieser Veränderung von den Mitarbeitern getragen werden muss. VW will auch 3,5 Milliarden Euro in E-Mobilität und digitale Dienste investieren.

Inserat:


Zwickau und Wolfsburg sollen dafür die Produktionsstätten sein. Es werden 9000 Stellen geboten, vor allem Programmierer, Softwarespezialisten und Systemintegratoren. Für 30000 Mitarbeiter wird der Pakt zwischen Müller und dem Betriebsrat kein Freudenfest. 23000 Stellen sollen bis 2020 in Deutschland sozialverträglich wegfallen, der Rest in Argentinien und Brasilien.

Abgasbetrug und Stellenabbau was tut Berlin?

Wolfsburg VW Berlin Medien Presse SkandalOhne den Abgasbetrug hätte VW wohl deutlich mehr finanziellen Spielraum. Langfristig werden die Kosten wohl zwischen 25 und 35 Milliarden Euro betragen, so schätzt es die NordLB. Der Betriebsrat zog wohl mit, um Schlimmeres zu verhindern, damit kein unkontrollierter Stellenabbau zustande kommt. Betriebsbedingte Kündigungen sind für die Stammbelegschaft bis 2025 ausgeschlossen. Leiharbeiter sollen dagegen künftig nur noch ausnahmsweise übernommen werden.

Löblich ist ja noch, dass VW diesen Stellenabbau mit Mitarbeiterwechseln zwischen Standorten, Altersteilzeit und Frühverrentung schaffen will. Dass das noch nicht das Ende sein kann betont Ferdinand Dudenhöfer. Er meint, dass z. B. Toyota zehn Millionen Autos mit 300000 Leuten baut, VW dagegen baue zehn Millionen Autos mit 600000 Leuten.

Es würde trotz des richtigen Weges ein noch langer vor VW stehen. Diese Kosteneinsparungen dürfen den Beginn darstellen für die anderen Automarken des Konzerns. Traurig das die Berliner Politik mal wieder schweigt, nachdem wir Steuerzahler betrogen und belogen wurden. Text bei Berlin 7News – Foto: pixabay.com

 

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