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Staatsversagen bei der Pflege durch Angehörige

(B7N) Gesundheit und Politik – Millionen Menschen werden in Deutschland von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. Neuste Zahlen sagen, das dies etwa 5 Millionen Menschen sind. Diese Menschen sind die wahren Helden in der Bundesrepublik. Als Dank dafür, das sie sich körperlich, geistig und beruflich ruinieren, kaum Rentenbeiträge einzahlen können und später somit in die Altersarmut rutschen, erhalten sie – Nichts oder fast nichts. Ein Mini Beitrag von ein paar Euros, wird für sie in die Rentenkasse überwiesen.

Der zu Pflegende erhält als Beispiel – hier Pflegegrat 2 von der Pflegeversicherung, 316 Euro. Das ist einfach nur lächerlich! Der wöchentliche Zeitaufwand muss dafür im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen. Jeder Angehörige weiß, es handelt sich, egal welche Pflegestufe um einen 24 Stunden Job. Dem deutschen Steuerzahler erspart der pflegende Angehörige derzeit etwa 40 Milliarden Euro.

Die realitätsferne Gesundheitspolitik brüstet sich, mit dem derzeitigen Gesundheitsminister, das sie verstanden hätte, was diese Gruppe von Menschen leistet – für unsere Gesellschaft. Aber, auf die Idee dem pflegenden Angehörigen ein monatliches Entgelt zugutekommen zu lassen, kommt dieser in meinen Augen, nicht nur unfähige, sondern auch scheinheilige Minister eher nicht.

Auch fehlt ihm das Verständnis, ein vernünftiges Rentenkonzept für pflegende Angehörige in Betracht zu ziehen. Und warum werden hier nicht Menschen mit Erfahrung zum Minister gemacht, anstatt Berufspolitiker, die von der Basis angeblich viel wissen wollen, aber dennoch nichts verstehen. Alle Politiker die glauben uns Bürger zu verstehen, sind in Wahrheit vollbeschäftigte Idioten.

Mich wundert nicht, das Menschen auf die Barrikaden gehen, wenn ein Asylant der dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt, nie etwas für dieses Land getan hat und auch nicht tun wird, sich aus Frust der AFD zuwendet. Diese Schwachköpfe haben zwar auch keine Lösungen parat, aber immerhin sind ihre Parolen interessanter und noch schwachsinniger.

Spahn und Konsorten müssen jetzt handeln, nicht mit „wir werden und wollen“, sondern mit „wir haben“ etwas Wirkungsvolles auf den Weg gebracht. Mit Stellen in der Pflege ist es nicht getan und das Anwerben im Ausland ist völlig verwirrt. Herr Spahn gehen sie mal in ein Krankenhaus am Rande der Stadt, dort brauchen sie mehre Übersetzer – um zu verstehen, was ein Arzt ihnen sagt.

Entlasten Sie in erster Linie den pflegenden Angehörigen, sichern sie ihn ab, indem sie ihm den Mindestlohn zahlen und das für min. 40 Stunden in der Woche und sorgen sie dafür das diese Gruppe, unsere Helden des Landes, als pflegender Angehöriger sich auch um seine Rente keine Sorgen mehr machen muss. Schaffen Sie noch dazu, den ganzen bürokratischen Müll ab. Dann können sie irgendwann auch mal Kanzler.

Bild Foto von geralt by Pixabay

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